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Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer

Das Ungleichgewicht zwischen Arm und Reich auf dieser Welt nimmt immer dramatischere Formen an. Das geht aus einer Studie von Oxfam über die globale

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Das Ungleichgewicht zwischen Arm und Reich auf dieser Welt nimmt immer dramatischere Formen an. Das geht aus einer Studie von Oxfam über die globale Vermögensverteilung hervor, die die Hilfsorganisation kurz vor Eröffnung des Weltwirtschaftsforums in Davos veröffentlicht hat. Die 62 reichsten Menschen haben nach Berechnungen von Oxfam so viel Besitz angehäuft, dass sie über genauso viel Vermögen verfügen wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. Und das sind 3,6 Milliarden Menschen. Als Gegenmaßnahme fordert Oxfam: Bekämpfung der Steuerflucht, höhere Investitionen in den öffentlichen Sektor sowie Anstrengungen, die Einkommen von Niedrigst-Verdienern zu erhöhen. Die Investitionen von Unternehmen in Steuerparadiesen hätten sich zwischen 2000 und 2014 vervierfacht. Oxfam-Mitarbeiter Tobias Hauschild erklärte, die Politik müsse die Steueroasen trockenlegen. Die Regeln dieser Welt seien für die Superreichen gemacht. Konzerne dürften sich nicht länger aus ihrer Verantwortung stehlen.