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Friedensabkommen für Kolumbien verzögert sich

Das Friedensabkommen für Kolumbien verzögert sich. Die FARC-Rebellen haben mitgeteilt, dass der Vertrag nicht wie geplant am 23. März unterzeichnet

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Das Friedensabkommen für Kolumbien verzögert sich. Die FARC-Rebellen haben mitgeteilt, dass der Vertrag nicht wie geplant am 23. März unterzeichnet werde.

Sie schlossen sich damit Präsident Juan Manuel Santos an, der dies bereits am Vortag mitgeteilt hatte. Nach dessen Ansicht habe man bislang kein gutes Abkommen ausgehandelt. Santos hatte daher eine neue Deadline vorgeschlagen.

“Uns scheint, dass der Präsident die Lage objektiv eingeschätzt hat”, so der Verhandlungsführer der Farc, Joaquín Gómez. “Wir stimmen mit ihm überein und denken, dass es nach dem 23. März eine Einigung geben könnte.”

Beobachter vermuten, dass am 23. März zumindest eine Waffenruhe verkündet werden könnte.

Die kolumbianische Regierung und die FARC verhandeln seit vier Jahren in Havanna. Die Vereinbarung sieht bislang unter anderem eine Sonderjustiz vor, auch für schwere Verbrechen soll es demnach nur eine Höchststrafe von acht Jahren Gefängnis geben. Die FARC soll sich zudem an der Suche nach Verschwundenen und Massengräbern beteiligen.