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Meldonium-Affäre: Russlands Leichtathletikverband bleibt gesperrt


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Meldonium-Affäre: Russlands Leichtathletikverband bleibt gesperrt

In Russland sorgt die Affäre um das seit Jahresbeginn verbotene Präparat Meldonium weiter für Wirbel. In den vergangenen Tagen waren mehrere russische Athleten beschuldigt worden, mit Meldonium gedopt zu haben. Am bekanntesten ist der Fall der Tennisspielerin Maria Scharapowa. Wegen der Doping-Fälle will der internationale Leichtathletikverband IAAF unterdessen die Sperre des russischen Verbands weiter aufrechterhalten.

“Die russischen Behörden müssen weitere Maßnahmen treffen, um die Voraussetzungen zur Aufhebung der Sperre zu erfüllen. Der russische Verband RUSAF wird daher im Moment nicht wieder Mitglied des IAAF.

Äthiopien und Marokko müssen umgehend solide und angemessene nationale Testproggramme einführen, sowohl während als auch außerhalb von Turnieren, in Übereinstimmung mit den zuständigen Sport- und Anti-Doping-Stellen. Kenia, die Ukraine und Weißrussland wurden für dieses Jahr auf die Beobachtungliste des IAAF gesetzt um sicherzustellen, dass ihre nationalen Anti-Doping-Programme bedeutend ausgebaut werden und sie bis Ende des Jahre alle Anforderungen erfüllen.”

Ein Ausschuss des russischen Parlament beriet an diesem Freitag über den Skandal. Das Herzmedikament Meldonium wird vor allem in Russland und den baltischen Staaten vertrieben. Seit Anfang dieses Jahres steht es auf der Doping-Liste der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA. Seit dem Verbot hat es weltweit bereits 99 Dopingfälle mit Meldonium gegen, wie die Agentur jetzt mitteilte.

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