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Frühes Ostern auf der ISS: Frachter "Cygnus" bringt 3,5 Tonnen Versorgung

Etwas früher als auf der Erde wird in diesem Jahr Ostern auf der Internationalen Raumstation gefeiert. Der private Versorgungsfrachter “Cygnus” hat

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Frühes Ostern auf der ISS: Frachter "Cygnus" bringt 3,5 Tonnen Versorgung

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Etwas früher als auf der Erde wird in diesem Jahr Ostern auf der Internationalen Raumstation gefeiert. Der private Versorgungsfrachter “Cygnus” hat erfolgreich an die ISS angedockt.

Er war laut US-Raumfahrbehörde Nasa am Dienstag an der Spitze einer Atlas-Rakete vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida gestartet.

Der Frachter hat rund dreieinhalb Tonnen Lebensmittel, wissenschaftliche Experimente und Ersatzteile an Bord für die Arbeit auf der ISS an Bord. Es ist die schwerste Last, die ein Cygnus-Transporter bisher zur ISS brachte.

Neben dem vielen Gepäck ist zum ersten Mal auch ein Brandsatz mit an Bord. Was gefährlich klingt, dient aber experimentellen Zwecken: Wenn Cygnus die Raumstation in zwei Monaten verlässt, soll an Bord des Frachters ein Feuer entfacht werden.

Forscher hoffen, so herausfinden, wie sich ein Großbrand in der Schwerelosigkeit verhält. Der Frachter, der zu diesem Zeitpunkt mit den Abfällen der ISS Richtung Erde unterwegs ist, wird beim Eintritt in die Erdatmosphäre ohnehin verglühen. Vorher wird er aber, wenn alles glatt geht, seine Daten an das Kontrollzentrum der NASA übermitteln. Daraus sollen später wertvolle Rückschlüsse zur Brandbekämpfung in Raumschiffen und Raumstationen gezogen werden.

Ein Twitter-Foto das kurz vor dem Andocken entstanden ist.