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Kungelei oder gar Verschwörung? Bilderberg-Konferenz in Dresden

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Kungelei oder gar Verschwörung? Bilderberg-Konferenz in Dresden

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Sie sorgt alljährlich für Proteste und Verschwörungstheorien: Die Bilderberg-Konferenz, bei der sich hochkarätige westliche Politiker, Wirtschaftsbosse und Wissenschaftler treffen. Die diesjährigen Teilnehmer sind am Tagungsort in Dresden eingetroffen. Auf der vage gehaltenen Themenliste stehen China, Migration in Europa, Russland und Cyber-Sicherheit. Neben Ex-EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso und dem niederländischen König nehmen auch der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble und IWF-Chefin Christine Lagarde an dem viertägigen Treffen teil. Es sollte am Abend mit einem Dinner beginnen. Die Öffentlichkeit bleibt außen vor, Verschwiegenheit soll den freien Meinungsaustausch ermöglichen. Aus den Reihen der Wirtschaft sind Deutsche-Bank-Co-Chef John Cryan und Fiat-Vorsitzender John Elkann vertreten.

Die Teilnehmer sind nach der sogenannten Chatman House Rule dazu verpflichtet, keine Namen zu nennen, wenn sie über den Inhalt der Gespräche berichten.

Diese Verschwiegenheit ist Anlass für Ressentiments gegenüber dem elitären Treffen. Sowohl linke als auch rechte Gruppen protestierten. Für die unmittelbare Umgebung des Tagungsortes gilt ein Versammlungsverbot.

Auch in den sozialen Netzwerken gibt es vielfältige Berichte und Kommentare.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden.euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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