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Russland verlängert Importverbot für westliche Lebensmittel bis Ende 2017

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Russland verlängert Importverbot für westliche Lebensmittel bis Ende 2017

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Russland hat das Importverbot für Lebensmittel aus der EU, den USA und anderen Ländern bis 31. Dezember 2017 verlängert. Das Embargo gilt seit August 2014, Moskau verhängte es als Reaktion auf die EU-Sanktionen infolge der Krim-Annexion.

Erst vor einer Woche hatte die EU ihre Wirtschaftssanktionen gegen Russland bis 31. Januar 2017 verlängert. Als Grund für die Entscheidung die weiterhin nicht abgeschlossene Umsetzung der Vereinbarungen des Minsker Abkommens, wie etwa die versprochenen Lokalwahlen in den Separatistengebieten.

Der Preis für die gegenseitigen Sanktionen ist auf beiden Seiten hoch. In Russland lässt sich das auch direkt an der Ladentheke ablesen. Mit dem Wegfall beliebter Importprodukte haben sich für lokale Produzenten neue Geschäftschancen ergebe, Moskau fördert sie mit einer offiziellen Importersatzpolitik. Viele Produkte, etwa internationale Käsesorten, gibt es jetzt aus russischer Produktion.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden.euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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