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Philippinen: Hardliner Duterte tritt Präsidentenamt an

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Philippinen: Hardliner Duterte tritt Präsidentenamt an

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Auf den Philippinen hat der neue Präsident, Rodrigo Duterte, seinen Amtseid abgelegt. Er tritt heute eine sechsjährige Amtszeit an.

Der ehemalige Bürgermeister der Millionenmetropole Davao hat sich den Kampf gegen die Kriminalität auf die Fahnen geschrieben. Im Wahlkampf hatte er mit der Abschaffung des Kongresses und der Erschießung tausender Krimineller gedroht.

Menschenrechtler warnen vor einer Rückkehr zur Diktatur.

Duterte ist sich bewusst, dass seine Amtsführung auf Widerstand stoßen wird: “Ich weiß, dass einige mit meinen Methoden, um die Kriminalität zu bekämpfen, den Konsum und Verkauf von illegalen Drogen einzudämmen und Korruption zu beenden nicht einverstanden sind. Sie nennen meine Methoden unorthodox und illegal.”

Der 71-jährige ist Jurist und arbeitete ehemals auch als Staatsanwalt. Als solcher wisse er, was legal und illegal sei und erbitte sich von Kongress und der Menschenrechtskommission des Landes, dass sie ihn seine Arbeit machen lassen.

Dutertes Befürworter sehen in ihm einen Mann, der die Straßen Davaos sicherer machte, den Drogenhandel beendete und den Alkoholausschank einschränkte.

Er hatte die Wahl im Mai mit großer Mehrheit gewonnen.

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