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Doping: Viel Kritik an IOC-Entscheidung zu Russland

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Doping: Viel Kritik an IOC-Entscheidung zu Russland

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Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat sich mit seiner Entscheidung, Russlands Mannschaft bei den Olympischen Spielen in Rio starten zu lassen, viel Kritik eingehandelt. Sportler, Funktionäre, Doping-Fahnder reagierten mit Unverständnis auf die Entscheidung der IOC-Spitze, Russland trotz des nachgewiesenen staatlichen Dopings den Weg nach Brasilien freizuräumen.

Die Weltantidopingagentur WADA zeigte sich enttäuscht, dass das IOC nicht dem Rat der WADA gefolgt sei, die eine Sperre der Russen gefordert hatte. Der Deutsche Olympische Sportbund sprach von einer vertanen Chance.

Freude hingegen in Russland. Kremlchef Wladimir Putin begrüßte die IOC-Entscheidung, und der Chef des Nationalen Olympischen Komitees Russlands (NOK), Alexander Schukow, sagte: “In den nächsten Stunden und Tagen werden wir mit den internationalen Verbänden über die einzelnen Athleten befinden und entscheiden. Dann können die Verbände eine entsprechende Liste vorlegen.”

Russland gab derweil bekannt, sieben Schwimmer für Olympia zu sperren. Darunter auch die Doping-Sünderin Julija Jefimowa, Olympia-Dritte von 2012. Insgesamt erwarte das NOK, dass “mehr als acht” russische Sportler nicht nach Rio fahren dürfen. Jefimowa will gegen die Entscheidung klagen.

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