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Papst fordert "rebellische Jugend" und eine "neue Menschlichkeit"

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Papst fordert "rebellische Jugend" und eine "neue Menschlichkeit"

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Papst Franziskus hat am letzten Tag des katholischen Weltjugendtages in Krakau die Sonntagsmesse vor bis zu 2,5 Millionen Jugendlichen aus aller Welt abgehalten, so Schätzungen.

Gebete seien besser als Chats, sagte der 79-Jährige, der sich eins als eine Katastrophe in Technikdingen bezeichnete. In seiner mit Digitalbegriffen gespickten Rede forderte er die Jugend unter anderem auf, “rebellisch” zu sein und sich für eine neue Menschlichkeit einzusetzen.

“Manche Menschen werden euch als Träumer bezeichnen, weil ihr an eine neue Menschlichkeit glaubt, die Hass zwischen Völkern ablehnt”, so Franziskus. “Seid nicht entmutigt. Mit einem Lachen und offenen Armen verkündet ihr Hoffnung.”

Auch den nächsten Weltjugendtag gab der Pontifex nun bekannt – er soll 2019 in Panama stattfinden. Der Präsident Panamas, Juan Carlos Varela, war am Sonntag selbst im Publikum, zusammen seinem polnischen Amtskollegen Andrzej Duda.

Sechs Tage dauerte der katholische Weltjugendtag in Polen. Fünf davon war auch der argentinische Papst im Heimatland des inzwischen verstorbenen, dort aber weiterhin allgegenwärtigen und verehrten Johannes Paul II. Es war Franzikus erster Besuch in Osteuropa.

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