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Waldbrände in Portugal lodern weiter - Lage auf Madeira unter Kontrolle

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Waldbrände in Portugal lodern weiter - Lage auf Madeira unter Kontrolle

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Portugal kämpft weiter mit schweren Waldbränden: Über 5000 Feuerwehrleute gehen derzeit gegen rund 150 Brände vor, zehn davon gelten als akut bedrohlich. Die EU-Kommission entsandte ein italienisches Löschflugzeug zur Unterstützung. Rund 25.000 Hektar sollen seit Anfang August verbrannt sein.

Besonders betroffen ist derzeit der Norden Portugals und die angrenzende spanische Region Gallizien. Auf der portugiesischen Ferieninsel Madeira sei die Lage inzwischen unter Kontrolle, so Portugals Ministerpräsident Antonio Costa, der seinen Urlaub abgebrochen hatte, um sich ein Bild von der Lage zu verschaffen.

“Wir müssen jetzt in die nächste Phase übergehen, das, was zerstört ist, wieder aufbauen, zur Normalität zurückkehren und das Vertrauen in Madeira als wichtiges und sicheres Touristenziel wieder herstellen”, sagte Costa.

Ein Waldbrand hatte auf Madeira zuletzt auch die Hauptstadt Funchal erreicht, am Dienstag kamen dort mindestens drei Menschen ums Leben. Rund 200 Häuser und ein Luxushotel sind zerstört oder beschädigt. Etwa 1000 Menschen waren vorübergehend evakuiert worden. Hunderte Touristen wurden in einem Stadion untergebracht, inzwischen aber wieder in Hotels umquartiert.

Die Polizei auf Madeira ermittelt gegen einen 23-jährigen, der im Verdacht steht, einen der Waldbrände absichtlich gelegt zu haben. Starke Winde machen den Einsatz von Löschflugzeugen auf Madeira unterdessen unmöglich. Zusammen mit den ungewöhnlich hohe Temperaturen und der extremen Trockenheit begünstigen sie die Waldbrände.

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