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Jemen: Erste Parlamentssitzung seit zwei Jahren - mindestens zehn Tote bei Luftangriff auf Schule

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Jemen: Erste Parlamentssitzung seit zwei Jahren - mindestens zehn Tote bei Luftangriff auf Schule

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Im Jemen hat zum ersten Mal seit Beginn des Bürgerkriegs vor zwei Jahren das Parlament getagt. Trotz einer Warnung des international anerkannten Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi versammelten sich die Parlamentarier in der Hauptstadt Sanaa. Diese ist seit September 2014 unter der Kontrolle der Huthi-Rebellen. Präsident Hadi floh damals ins Exil und viele Parlamentarier verließen die Hauptstadt ebenfalls.

Parlamentsmitglied Mohammed al Radi erklärt: “Wir haben heute dem Obersten Rat unser Vertrauen ausgesprochen. Er setzt sich zusammen aus dem Allgemeinen Volkskongress, den Verbündeten, den Huthis und deren Verbündeten. Das sind die großen politischen Lager, die die Arbeit vor Ort machen.”

Unterdessen sind bei einem Luftangriff auf eine Schule im Norden des Jemen nach Angaben der Hilfsorganisation “Ärzte ohne Grenzen” mindestens zehn Kinder getötet worden. Über 20 weitere Kinder wurden verletzt. Alle Opfer seien jünger als 15 Jahre. Die Huthi-Rebllen, die die Region kontrollieren, machten die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition für den Angriff verantwortlich.

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