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Nach dem Erdbeben in Italien werden immer noch weitere Tote gefunden

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Nach dem Erdbeben in Italien werden immer noch weitere Tote gefunden

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Nach dem Erdbeben in Italien werden immer noch Tote gefunden. Eine Leiche wurde unter vier Meter hohen Trümmern aus dem “Hotel Roma” in dem Ort Amatrice geborgen. Es wird befürchtet, dass in den Überresten des eingestürzten Hotels und umliegender Häuser noch mehr Tote sind.

Diesen Dienstag soll es eine Trauerfeier für die Opfer in Amatrice geben. Mindestens 292 Menschen kamen ums Leben, mehrere Menschen werden noch vermisst.

Nach dem Erdbeben versprach die Regierung einen transparenten Wiederaufbau. “Jeder Cent für die Hilfe wird überprüft”, erklärte Ministerpräsident Matteo Renzi. Der Wiederaufbau müsse “so klug und
schnell wie möglich” geschehen. Allerdings dürfe nichts überstürzt werden. Einrichtungen wie die Anti-Korruptions-Behörde seien eingeschaltet, um Misswirtschaft zu verhindern. Die Staatsanwaltschaft ermittelt bereits, weil möglicherweise beim Bauen gepfuscht wurde.

Der Regierungschef holte sich zum Wiederaufbau auch Rat bei dem italienischen Stararchitekten Renzo Piano. “Renzi wollte von mir einen Rat, eine Vision, eine Hilfe für ein großes Projekt”, sagte der 78-jährige Architekt der Zeitung “La Repubblica”. Der Aufbau werde mindestens zwei Generationen dauern. Die Häuser der erdbebengefährdeten Apennin-Bergregion, die sich von Nord- bis Süditalien erstreckt, müssten modernisiert werden, damit sie künftig Erdstößen Stand hielten.

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