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Auch toll... Gast ruft Polizei nach falschem Teebeutel

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Auch toll... Gast ruft Polizei nach falschem Teebeutel

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Jeden Freitag gibt’s bei euronews interessante Geschichten, die während der Woche “übersehen” wurden, aber “auch toll” sind .


Birmanische Mönche “verwechseln” Kofi Annan mit Morgan Freeman instead

Eine Gruppe buddhistischer Mönche hat gegen die Ernennung von ex-UN-Generalsekretär Kofi Annan zum Vermittler im Konflikt zwischen Buddhisten und der Minderheit der muslimischen Rohingya in Myanmars Teilstaat Rakhine protestiert. Auf ihrer facebookseite postete die Ma Ba Tha Gruppe “We no need Coffee Annan” (Wir brauchen keinen Kaffee Annan) neben einem durchgekreuzten Foto von Morgan Freeman.

Es war nicht das erste mal, dass Kofi Annan mit Freeman verwechselt wurde.


Falcher Teebeutel: Gast ruft die Polizei

Im Londoner Café „Birdie Num Nums“ im Stadtteil Lewisham eskalierte ein Streit um Teebeutel. Einem Gast wurden statt des bestellten Zitronengras-Ingwer-Tee ein Zitronen-Ingwer-Tee serviert. Als er mit der Reaktion des Personals nicht einverstanden war, fing er an auf Tripadvisor eine Bewertung des Cafès zu posten. Nachdem er aufgefordert wurde, das Lokal zu verlassen, rief er die Polizei.


Air China: Bordmagazin mit rassistischem Artikel über London

Die staatliche chinesische Luftfahrtgesellschaft Air China hat sich für eine Beitrag im seinem Bordmagazin entschuldigt.Darin hieß es: „London ist generell sicher, in Gegenden, in denen viele Inder, Pakistanis und Schwarze wohnen, sollte man aber vorsichtig sein“, heißt es im Magazin „Wings of China“, das in Flügen von Air China ausliegt. Außerdem wird davor gewarnt, sich nachts alleine in der britischen Hauptstadt zu bewegen. Frauen wird geraten, sich immer von einem Mann begleiten zu lassen.

Die Redaktion sprach von einem „Produktionsfehler“. Der Inhalt spiegele nicht die Meinung der Redaktion wider.

Entdeckt hatte den Artikel eine chinesische Journalistin, die twitterte: „Was denkt Londons Bürgermeister darüber?“

Neues Erdzeitalter – Anthropozän

Forscher wollen wegen der beispiellosen menschlichen Einflüsse auf den Planeten ein neues Erdzeitalter ausrufen. Demnach leben wir derzeit im Anthropozän (Menschen-Zeitalter). Eine zur Prüfung dieser Frage eingesetzte Arbeitsgruppe plädierte am Montag auf dem Internationalen Geologischen Kongress im südafrikanischen Kapstadt mit überwältigender Mehrheit dafür, den Terminus einzuführen. Bis der Begriff des Menschen-Zeitalters tatsächlich in die geologische Zeitskala übernommen wird, dürften aber Jahre vergehen.

Geologen teilen die Erdgeschichte in verschiedene Zeitalter ein. Demnach lebt die Menschheit derzeit im Holozän, das vor knapp 12 000 Jahren nach dem Ende der letzten Eiszeit begann. Die 35-köpfige Arbeitsgruppe plädiert mit 34 Stimmen bei einer Enthaltung dafür, dass das Holozän seit Mitte des 20. Jahrhunderts beendet ist.

Geprägt wurde der Begriff Anthropozän im Jahr 2000 von dem US-Biologen Eugene Stoermer und dem niederländischen Meteorologen und Nobelpreisträger Paul Crutzen, dem früheren Direktor des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz. Seitdem wird das Wort ständig verwendet, aber nicht als offizielle Epoche.

Zu den Veränderungen durch den Menschen zählten neben dem Klimawandel die großräumigen Veränderungen der Kreisläufe etwa von Kohlenstoff, Stickstoff und Phosphor, die Verbreitung von Plastik, Aluminium, Beton-Partikeln, Flugasche und radioaktivem Fallout sowie die beispiellose globale Verbreitung von Tier- und Pflanzenarten. „Viele dieser Veränderungen sind geologisch dauerhaft und manche sind praktisch unumkehrbar“, schreibt die Arbeitsgruppe.

Das Votum der Arbeitsgruppe ist keine Überraschung. Umstritten war allerdings, wann das Menschen-Zeitalter beginnen sollte: Vorschläge waren unter anderem die Entdeckung Amerikas oder der Start der Industrialisierung. Die Arbeitsgruppe schlägt als Beginn – ebenfalls mit großer Mehrheit (28 Stimmen) - die Mitte des 20. Jahrhunderts vor. Ein wichtiges Datum wäre der erste Atombombentest am 16. Juli 1945, dessen Folgen sich auf der Erdoberfläche weltweit nachweisen lassen.

In den kommenden zwei bis drei Jahren wollen die Wissenschaftler klären, welche in den Erdschichten abgelagerten Stoffe als Referenz für das neue Erdzeitalter dienen sollen. Dies könne etwa eine Kombination von Kunststoff, Rückständen aus Atomwaffen-Tests oder von Flugasche aus industrieller Produktion sein, sagte Reinhold Leinfelder von der Freien Universität Berlin, der der Arbeitsgruppe angehört, der Deutschen Presse-Agentur.

Dieser Vorschlag muss dann von der Subcommission on Quaternary Stratigraphy (SQS) und danach von der Internationalen Kommission für Stratigraphie (ICS) bestätigt werden. Im letzten Schritt muss das Exekutivkomitee der International Union of Geological Sciences (IUGS) den Vorschlag ratifizieren.

Die formale Übernahme des Begriffs habe durchaus Signalcharakter, daraus ergebe sich ein Verantwortungsaufruf, sagte Leinfelder. Dies habe aber bei der Entscheidung der Arbeitsgruppe keine Rolle gespielt. „Wir wollen den globalen geologischen Einfluss des Menschen ordentlich belegen, unabhängig von gesellschaftlichen Diskussionen“, betonte Leinfelder. „Die übergeordneten Gremien wollen überzeugt werden“. Dort gebe es ohnehin Skepsis, nicht zuletzt weil 12 000 Jahre – also die bisherige Dauer des Holozäns – für ein Erdzeitalter nach geologischen Maßstäben extrem kurz wäre.

Tippfehler: AirAsia-Machine landet in Melbourne statt Kuala Lumpur

Wegen eines Pilotenfehlers sind rund 212 Passagiere der malaysischen Fluglinie AirAsia statt in Kuala Lumpur in Melbourne angekommen. Wie ein gestern veröffentlichter Bericht der australischen Flugsicherheitsbehörden offenlegt, vertippte sich der Pilot bei der Eingabe der Standposition. Beim Längengrad gab er “15° 19.8’ Ost” statt “151° 9.8’ Ost “ ein und verwirrte damit den Bordcomputer.
Zunächst schenkten die Crewmitglieder Hinweisen des Systems auf einen Fehler keine Bemerkung. Als sie fälschlicherweise eine Kollisionswarnung erhielten, wurden auch die Piloten hellhörig. Als der Autopilot das Flugzeug in eine offensichtlich falsche Richtung bewegte und die Piloten den Grund dafür nicht fanden, baten sie schließlich zerknirscht um Erlaubnis, umzudrehen.

Schlechtes Wetter in Sydney verhinderte jedoch eine Rückkehr. Denn das Flugzeug hätte eine Landung auf Sicht und ohne Navigationssysteme vornehmen müssen. Daher empfahl die Luftfahrtkontrolle dem Piloten, in Melbourne zu landen. Dort stand die Maschine drei Stunden am Boden, bevor sie nach Behebung des Problems wieder startete und sechs Stunden verspätet in Kuala Lumpur ankam.

Iranische Polizei stellt illegale Einwanderer aus Afghanistan im Käfig zur Schau

Im südiranischen Schiraz hat die Polizei in einem Käfig illegale Einwanderer aus Afghanistan in Handschellen und Augenbinden zusammen mit „anderen sichergestellten Materialien“, wie Rauschgift, Waffen und Diebesgut zur Schau gestellt.

In den sozialen Medien ging daraufhin über die Polizei ein Shitstorm nieder.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden.euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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