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"Oktoberfestung" - Sicherheitsvorkehrungen wie noch nie auf der Wiesn

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"Oktoberfestung" - Sicherheitsvorkehrungen wie noch nie auf der Wiesn

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Kein Regen und Sicherheitsvorkehrungen wie noch nie können Besucher vom größten Volksfest der Welt abhalten: Seit dem frühen Morgen stehen Menschen Schlange, um den Beginn des Oktoberfests in München zu erleben. Rund sechs Millionen Besucher zieht das – meist bierselige – Spektakel an, das 17 Tage dauert. Ein amerikanischer Tourist aus Lousiana begründet sein geduldiges Ausharren: ‘Um den Anstich des ersten Biers zu sehen und mein erstes Oktoberfest zu erleben. Ich bin sehr aufgeregt”, so Matthew Davis.

Erstmals ist das Gelände auf der Theresienwiese wegen der Sicherheit komplett eingezäunt, an den Eingängen wird kontrolliert – von “Oktoberfestung” ist die Rede. Das Sicherheitskonzept wurde laut Polizeipräsident lediglich “angepasst”, da es keine “konkreten Gefährdungshinweise” gibt. Die Zahl der Polizisten wurde auf 600 erhöht.

Am 26. September 1980 explodierte eine Bombe am Haupteingang des Oktoberfestes, 13 Menschen wurden dabei getötet und über 200 Besucher verletzt. Unter den Opfern war der Attentäter Gundolf Köhler selbst. Das Oktoberfestattentat gilt als einer der schlimmsten Anschläge in der deutschen Geschichte.

Den Grundstein für das heutige Mega-Event legte ein Unteroffizier der bayrischen Nationalgarde: Er hatte die Idee, die Hochzeit von Ludwig von Bayern und Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen am 17. Oktober 1810 mit einem großen Pferderennen zu feiern.

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