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Weitere Festnahmen in der Türkei


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Weitere Festnahmen in der Türkei

Gegen Dutzende Mitarbeiter am Gericht und in Gefängnissen sind in der Türkei Haftbefehle erlassen worden. Wieviele Personen bereits festgenommen wurden, ist unklar.
Die Maßnahmen basieren auf einem nach dem Putschversuch erlassenen Notstandsdekret.

Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte angekündigt, den von ihm verhängten Ausnahmezustand um weitere drei Monate bis ins kommende Jahr hinein verlängern zu wollen.

Am Donnerstag hatten die Behörden die Schließung von mehr als 20 Radio- und Fernsehsendern angeordnet. Das Komitee zum Schutz von Journalisten (CPJ) hat die Türkei aufgefordert, die Schließung umgehend rückgängig zu machen. Nachdem ein Großteil der kritischen Presse bereits zum Schweigen gebracht worden sei, gehe die Türkei jetzt weiter gegen die kulturelle und politische Meinungsäußerung vor, erklärte die in New York ansässige Organisation.

Den jetzt festgenommenen Gefängnismitarbeitern wird vorgeworfen, mit dem Putsch vom 15. Juli etwas zu tun zu haben oder Anhänger des in den USA lebenden Predigers Fetullah Gülen zu sein.
Die Regierung macht Gülen für den Putschversuch verantwortlich und verlangt seine Auslieferung.

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