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Irakische und kurdische Truppen rücken weiter auf IS-Hochburg vor


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Irakische und kurdische Truppen rücken weiter auf IS-Hochburg vor

Am sechsten Tag ihrer Offensive auf die Stadt Mossul in Norden des Irak sind Regierungstruppen und kurdische Kämpfer von mehreren Seiten weiter vorgerückt. Nördlich der letzten Hochburg der Extremistenmiliz Islamischer Staat versuchen irakische Truppen vorwiegend von Christen bewohnte Dörfer zurückzuerobern. Sie waren vor mehr als zwei Jahren von IS-Kämpfern besetzt worden.

Das US-Militär unterstützt die Operation vom Stützpunkt Qayyarah südlich von Mossul aus. Einem Militärsprecher zufolge tragen die Soldaten dort Mund- und Nasenschutz, um sich vor den giftigen Gasen einer in Brand geschossenen Fabrik zu schützen.

In Imam Rida, etwa 30 Kilometer südöstlich von Mossul, setzen kurdische Peschmergakämpfer ihre Militäroperation gegen die IS-Truppen fort.

Östlich der Stadt, in Bartella, feiern die Peschmerga die Vertreibung der IS-Kämpfer mit erbeuteten Flaggen der Extremistenmiliz.

In der Hauptstadt Bagdad ist der US-Verteidigungsminister Ash Carter zu einem Besuch bei Iraks Ministerpräsident Haider al-Abadi eingetroffen, um die militärische Lage in Mossul zu erörtern.

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