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US-Wahl: Russen hoffen auf besseres Verhältnis zu Washington


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US-Wahl: Russen hoffen auf besseres Verhältnis zu Washington

Auch auf den Straßen Moskaus wurde Trumps Wahl positiv aufgenommen. Viele Russen hoffen künftig auf ein entspannteres Verhältnis zwischen den beiden Ländern. Trump hatte während des Wahlkampfs bessere Beziehungen zu Moskau angekündigt und das US-Engagement in der NATO hinterfragt. Ein Passant meint: “Ich denke, die Beziehungen werden künftig pragmatischer sein, weniger ideologisch, mehr wirtschaftsbezogen.” Und eine Frau erklärt: “Trump ist vielleicht besser als Hillary. Warum? Ich glaube, er verhält sich Russland gegenüber loyaler als Hillary.“Ein Kreml-Sprecher erklärte unterdessen, Präsident Putin plane vorerst nicht, sein Verhältnis zu Trump zu intensivieren. Man arbeite weiter mit der gegenwärtigen Regierung zusammen, auch wenn die Beziehungen zu wünschen übrig ließen.


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Es gibt auch kritische Stimmen


Der politische Analyst Konstantin Eggert meint, Trump und Putin seien sehr verschieden, wahrscheinlich genauso wie Obama und Putin. Auch Moskaus Hoffnungen, dass es Trump nur ums Geschäft gehe, würden wohl zerstört. Denn Trumps Vorstellung von einem Geschäft sehe so aus, dass er hundert Prozent bekomme und die andere Seite nichts. Genauso denke Putin. Es gebe da also von Anfang an einen deutlichen Widerspruch. Auch der Chefredakteur des unabhängigen Senders Ekho Moskwy, Alexei Venediktov, rechnet künftig mit schwierigen Beziehungen. Putin und Trump seien grundverschieden. Zudem sei der Amerikaner absolut unberechenbar.

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