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Tsunami-Warnung nach schwerem Erdbeben in Neuseeland

Das Zentrum des Bebens lag rund 90 Kilometer nördlich der Metropole Christchurch.

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Tsunami-Warnung nach schwerem Erdbeben in Neuseeland

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Als Reaktion auf das schwere Erdbeben in Neuseeland haben die Behörden vor einem Tsunami gewarnt. Der Zivilschutz rief die Bevölkerung an der Ostküste der Südinsel auf, umgehend höher gelegene Gebiete im Landesinneren aufzusuchen. Das Epizentrum des Bebens lag rund 90 Kilometer nördlich der Großstadt Christchurch. Die Stärke betrug nach unterschiedlichen Messungen von Erdbebenwarten zwischen 7,5 und 7,9. Ersten Berichten zufolge entstanden schwere Sachschäden.

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"Türen öffneten und schlossen sich wie von Geisterhand."

Nati Sánchez Einwohnerin von Christchurch

Ein Beben der Stärke 6,3 hatte im Jahr 2011 in der Gegend um Christchurch schwere Schäden angerichtet. 185 Menschen starben damals, rund 10.000 Gebäude wurden schwer beschädigt.

Nati Sánchez schilderte gegenüber euronews, wie sie in Christchurch im Schlaf überrascht wurde: “Hier in Neuseeland lernt man im Laufe der Zeit, sich an gelegentliche Erdstöße zu gewöhnen. Aber diesmal war es anders, heftiger. Wir waren mitten im Schlaf, als wir gegen Mitternacht aufwachten, weil sich alles um uns herum bewegte, und zwar mit enormer Wucht. Die Türen öffneten und schlossen sich wie von Geisterhand. Spiegel schepperten gegen die Wand, alles bewegte sich irgendwie. Das war furchterregend, denn das letzte große Beben ist lange her. Wie ich schon sagte, sind wir an beinahe tägliche Erdbewegungen gewöhnt. Die erreichen aber kaum mehr als Stärke zwei auf der Richterskala. Fast alle hier haben Erdbeben-Apps auf ihren Handys, um zu checken, ob man jetzt gerade nur Bewegungen seines Körpers spürt oder ob es sich um einen Erdstoß handelt. Diesmal hat es sehr lange gedauert.”