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Obama erschwert Trump Ölbohrungen


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Obama erschwert Trump Ölbohrungen

US-Präsident Barack Obama hat durch einen Erlass große Teile der Arktis und Gebiete im Atlantik für Öl- und Gasbohrungen gesperrt. Der Schritt erfolgte in Zusammenarbeit mit Kanada, dass die Vergabe neuer Lizenzen für Bohrungen in seinen Arktis-Gebieten gestoppt hat.

Das Bohrverbot in der Arktis trage zum Schutz des Planeten bei, so Obama

Nach Angaben des Weißen Hauses sollen mit den Maßnahmen die einzigartigen und vielfältigen Ökosysteme sowie die Interessen der Ureinwohner Alaskas geschützt werden. Bedrohlich seien vor allem Ölverschmutzungen durch riskante Bohrvorhaben und Öllecks. Bereits bestehende Lizenzen für Bohrungen seien von dem Präsidentenerlass nicht betroffen, hieß es weiter. An der amerikanischen Ostküste reicht die Sperrzone von Neu-England bis Virginia.

In der Arktis bleiben die US-Gebiete Tschuktschensee und Beaufortsee gesperrt

Der Schritt Obamas, der in knapp einem Monat aus dem Amt scheidet, ist durch ein US-Gesetz von 1953 gedeckt, das US-Präsidenten die Sperrung von Gebieten mit Ölvorhaben erlaubt. Obamas Maßnahme wurde von US-Medien als Affront gegenüber seinem Nachfolger Donald Trump gewertet. Dieser hatte zum Teil drastische Änderungen in der US-Energiepolitik angekündigt, darunter eine Ausweitung von Offshore-Bohrungen. Künftiger US-Außenminister wird mit Rex Tillerson zudem ein Manager eines Ölkonzerns. Nach Angaben des Weißen Hauses kann Trump den Erlass nicht kippen. Laut US-Medien steht Trump allerdings der Klageweg offen.

Umweltschutzorganisationen befürworteten die Schutzmaßnahmen

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