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Fliegerbombe in Augsburg entschärft


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Fliegerbombe in Augsburg entschärft

Nach einem rund zwölfstündigen Ausnahmezustand in Bayerns drittgrößter Stadt Augsburg ist der Einsatz um die Entschäfung einer Fliegerbombe glücklich beendet worden.

Um 5.00 Uhr in der Früh hatten am Sonntag die Augsburger Stadtwerke mehr als 100 Busse und Straßenbahnen losgeschickt, um 54 000 Bewohner bei der größten Evakuierungsaktion wegen einer Bombenentschärfung in Deutschland in Sicherheit zu bringen. Sie dauerte bis fast 19.00 Uhr.

Erst dann konnten die Bombenspezialisten vermelden, dass sie die 1,8 Tonnen schwere britische Luftmine unschädlich gemacht hatten. Wenig später teilte die Stadt die Aufhebung der Evakuierung mit. Vier Stunden lang hatten die zwei Mitarbeiter eines Bombenräumkommandos gewissenhaft und gründlich an der riesigen Fliegerbombe gearbeitet. Die beiden Männer waren in dieser Zeit allein in dem Sperrgebiet, welches die Stadt im Umkreis von eineinhalb Kilometern um die Bombe festgelegt hatte. Mehrere Zünder mussten aus der verrosteten Fliegerbombe, die viel größer war als übliche Blindgänger, entfernt werden.

Viele gehbehinderte Menschen hatten sich bei den Behörden gemeldet und um Hilfe gebeten. Das Bayerische Rote Kreuz, Feuerwehr und Bereitschaftspolizisten waren im Einsatz.

Die Stadt hatte zum Zusammenhalt aufgerufen.

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