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Chile: Feuer wütet in Valparaíso

Großbrand in Chile: Ein Feuer hat rund 100 Häuser in Valparaíso zerstört und 50 Hektar Wald niedergebrannt.

In der chilenischen Hafenstadt Valparaíso hat erneut ein Brand gewütet. Das Feuer griff vom Wald auf den Südrand der Stadt über. Rund 100 Wohnungen wurden beschädigt, einige brannten vollständig nieder.

Bereits vor knapp drei Jahren wurde Valparaíso bei einem Großbrand in Teilen zerstört. Damals starben 15 Menschen.

Viele Bewohner sind verzweifelt: Wir kommen nicht durch. Wir konnten nichts retten. Wir kommen einfach nicht durch. Eine andere Frau erzählte: Wir haben ein kleines Haus mit den staatlichen Hilfen gekauft und jetzt brennt es wieder.

Rund 400 Einwohner mussten ihre Häuser verlassen. Mindestens 19 Menschen wurden verletzt, unter ihnen vier Feuerwehrleute. Das meldete der Katastrophendienst Onemi. Die meisten wurden wegen Atembeschwerden behandelt.

Die auf Hügeln errichtete Stadt ist besonders anfällig für Brände. Feuer kann sich rasch über den in den Schluchten angesammelten Müll verbreiten.

Valparaíso gehört zum Weltkulturerbe. Die auch als “Perle des Pazifiks” bekannte Hafenstadt ist ein beliebtes Touristenziel.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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