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Die Frauen - eine musikalische Führung im Kunstgewerbemuseum von Lyon

Einmal im Monat veranstaltet das Textil- und Kunstgewerbemuseum in Lyon an einem Freitag eine Führung, die sich auf ein bestimmtes Exponat konzentriert, und dazu ein Konzert, das eine Verbindung zu dem Werk herstellt.

Dieses Mal war es das “Porträt einer jungen Frau” des weniger bekannten Malers Galtier aus dem 18. Jahrhundert. Experten gehen davon aus, dass es ein Porträt seiner Frau ist.

Das Ensemble für frühe Musik La note brève wählte deshalb Stücke aus, die von Frauen inspiriert wurden. Darunter die Folies d’Espagne von Marin Marais.

Dazu ein bisschen Instrumentenkunde – Frédéric Deschodt stellte die Theorbe vor: “Das ist ein Instrument, das Ende des 16. Jahrhunderts aufkam. Es gehört zur Familie der Lauten, es ist eine abgewandelte Form, die Laute ist die Grundlage. Weil sie in jener Epoche den Bedarf hatten, baten die Musiker die Geigenbauer, das Instrument zu verändern, um ihm mehr Tiefe geben zu können, ihm vor allem mehr Bässe hinzuzufügen. Und Bässe bedeuten zwangsläufig längere Seiten. Deshalb hat man einen zweiten Wirbelkasten an einem längeren Hals hinzugefügt. Im Orchester oder Musik-Ensemble hat die Theorbe dieselbe Rolle wie das Cembalo, wir haben dieselbe Partitur.”

Das Konzert endete mit Auszügen aus André Campras Kantate Les Femmes – die Frauen.

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