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Welt-Hidschab-Tag: "Mich beeindrucken Verbote nicht"


Bosnien-Herzegowina

Welt-Hidschab-Tag: "Mich beeindrucken Verbote nicht"

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Rund um den Globus haben Frauen am 1. Februar den Welt-Hidschab-Tag begangen. Der Hidschab ist in der Regel dem Kopftuch gleichzusetzen. Das Kleidungsstück kann aber auch tiefere Körperpartien umfassen. Der Tag dient auch dazu, nichtmuslimische Frauen zum Tragen der Kopfbedeckung einzuladen. Hohen Stellenwert genießt er überwiegend in Staaten mit mehrheitlich muslimischer Bevölkerung. Im bosnischen Sarajevo äußerten sich zwei Hidschab-Trägerinnen zur Bedeutung des Tages:

Mirsada Bulic Huseljic:“Mich beeindrucken Hidschab-Verbote nicht. Wir wissen schon lange um den Krieg gegen den Islam und der umfasst eben auch Frauen mit Hidschab. Wenn der Glaube und die Bestimmung stark genug sind, gibt es keinen Grund für Angst.”

Belma Corbo:“Uns ist bewusst, dass es immer wieder Zeiten gegeben hat, zu denen es muslimische Frauen mit Hidschab schwer hatten. Im Moment stehen wir unter spezieller Beobachtung, deshalb sollten wir etwas Positives ausstrahlen. Wir müssen den Menschen erklären, dass uns der Hidschab neue Türen öffnet. Er schränkt uns definitiv nicht ein.”

Der Welt-Hidschab-Tag wurde im Jahr 2013 von der New Yorkerin Nazma Khan als Reaktion auf das Burka-Verbot in Frankreich ins Leben gerufen, um die Freiheit der eigenen Entscheidung hervorzuheben. Schätzungsweise wird der Tag in über 140 Ländern zelebriert.

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