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Busanschlag in Nordsyrien - Opfer mehrheitlich Kinder


Syrien

Busanschlag in Nordsyrien - Opfer mehrheitlich Kinder

Über die Hälfte der mehr als 100 Opfer des verheerenden Bombenanschlags auf Busse im Norden Syriens waren Kinder. Die Vereinten Nationen und die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte erklärten übereinstimmend, 68 Kinder seien getötet worden. Die Gesamtzahl der Todesopfer sei auf mindestens 126 gestiegen. Es gebe zudem viele Verletzte.

Eine Autobombe war am Samstag westlich der Stadt Aleppo explodiert, wo Syrer in Bussen nach monatelangen Belagerungen auf die Weiterfahrt in ihre insgesamt vier Heimatorte warteten. Es war weiter unklar, wer für das Attentat in der von Rebellen kontrollierten Ortschaft Al-Raschidin verantwortlich war. Niemand bekannte sich zu der Tat. Die staatlichesyrische Nachrichtenagentur Sana sprach von einem Anschlag von “Terroristen”. Oppositionsaktivsten beschuldigten hingegen Regierungsanhänger, hinter dem Attentat zu stecken.

Die Evakuierung der Syrer wurde am Sonntag fortgesetzt. Insgesamt sollte im Rahmen der Aktion rund 5.000 ehemals von der Außenwelt angeschnittenen Syrern die Rückkehr in ihre Heimatgebiete ermöglicht werden.

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