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Wieviel Geld werfen Touristen in den Trevi-Brunnen in Rom?


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Wieviel Geld werfen Touristen in den Trevi-Brunnen in Rom?

Der Trevi-Brunnen in Rom gehört zu den Highlights für Touristen in der italienischen Hauptstadt. Und schon seit 1954 werfen die Rom-Besucher Münzen in den Brunnen.

Im vergangenen Jahr wurde eine neue Rekordsumme erzielt: 1.4 Millionen Euro wurden aus dem Brunnen gefischt. Das Geld geht an die Caritas. Dabei sind es nicht nur Euro-Münzen, sondern auch Dollar, australische Dollar und japanische Yen – oder andere Münzen wie Darstellungen von Pater Pio, dem Papst und der Gottesmutter Maria.

Die letzte Höchstsumme mit 1.3 Mio. Euro war im Jahr 2013 erzielt worden. Die Caritas in Rom verwendet das Geld für Wohneinrichtungen für Bedürftige, für Essensausgaben und für Familien in Not.

Der Trevi-Brunnen war eine ganze Zeit lang geschlossen, da er bis Ende 2015 aufwändig restauriert wurde.

Viele Touristen werfen nicht nur eine Münze. Es kursieren Geschichten, dass es Glück bringt, Münzen über die Schulter in den Brunnen zu werfen. Eine Münze soll dazu führen, dass man noch mal nach Rom reisen kann. Einige glauben, dass zwei Münzen helfen, dass man sich in einen Römer oder eine Römerin verliebt, drei Münzen sollen zur Heirat mit der entsprechenden Person führen. Ursprünglich gab es auch den Brauch, einen Schluck Wasser aus dem Brunnen zu trinken, um wieder nach Rom zurückzukehren. Das mag heute aber kaum jemand tun.

Im Film LA DOLCE VITA (auf Deutsch: Das süße Leben) schwimmt Sylvia – dargestellt von der inzwischen verstorbenen schwedischen Schauspielerin Anita Ekberg (damals 29 Jahre alt) nachts im Trevi-Brunnen. Die letzen Jahre ihres Lebens verbrachte Anika Ekberg übrigens verarmt in der Nähe der italienischen Hauptstadt. Sie starb 2015 nach langer Krankheit.

In den sozialen Medien teilen viele ihre Erinnerungen an den Trevi-Brunnen – oft mit nostalgischen Gefühlen.



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