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Frankreichs Präsidentschaftskandidaten gehen wählen

In Frankreich sind auch die Präsidentschaftskandidaten wählen gegangen, begleitet von Kameras und unter hohen Sicherheitsvorkehrungen.

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Frankreichs Präsidentschaftskandidaten gehen wählen

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In Frankreich sind auch die Präsidentschaftskandidaten wählen gegangen, begleitet von Kameras und unter hohen Sicherheitsvorkehrungen.

Francois Fillon, der konservative republikanische Kandidat, gab seine Stimme in Paris ab. Der Sozialist Benoit Hamon wählte in der Pariser Vorstadt. Hamon schickt sich an, seinen Parteikollegen Francois Hollande im Präsidentenamt abzulösen. Auch Hollande hat bereits seine Stimme abgegeben. Ob die allerdings an Hamon ging, daran gibt es unter den Franzosen Zweifel.

Die rechtskonservative Marine Le Pen vom Front National hat im Wahlkampf sowohl im Inland als auch im restlichen Europa polarisiert. Sie wählte in Hénin-Beaumont, einer Hochburg ihrer Partei nahe der belgischen Grenze. Der unabhängige Kandidat Emmanuel Macron, der sich immer wieder einer eindeutigen politischen Zuordnung entzog, gab seine Stimme im Beisein seiner Frau in seinen Wahlkreis im Nordwesten Frankreichs ab.

Und der linke Kandidat Jean-Luc Melenchon von La France insoumise ließ sich etwas mehr Zeit, er wählte erst am Nachmittag in einem Wahllokal in Paris.