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Terrorismus: Trump nimmt die islamische Welt in die Pflicht

Trump betont die gemeinsame Basis und beschwört gemeinsame Feinde

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Terrorismus: Trump nimmt die islamische Welt in die Pflicht

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Präsident Donald Trump hat in Riad an die versammelten Führer der muslimischen Welt appelliert, den religiösen Extremismus zu bekämpfen. Er betonte das gemeinsame Fundament der drei grossen Religionen und bezeichnete den Terrorismus als größten gemeinsamen Feind. Allerdings müssten die islamischen Staaten bei diesem Kampf vorangehen, die Staaten des Nahen Ostens düften nicht auf die USA warten, sondern müssten ihren Teil tun. Er erinnerte daran, das 90 Prozent der Opfer des islamischen Terrorismus in den islamsichen Ländern zu finden seien, auch wenn der Westen selbst Opfer diverser Attacken zu beklagen hätte. Trump betonte die selbstverständliche Bereitschaft, an ihrer Seite zu stehen, machte dabei aber auch deutlich, das islamischer Fundamentalismus genauso ein islamisches Problem sei.

Trump sagte: “Werden wir in Gegenwart des Bösen gleichgültig sein? Werden wir unsere Bürger vor der gewalttätigen Ideologie schützen? Werden wir das Gift in unseren Gesellschaften lassen? Werden wir die Zerstörung der heiligsten Stätten der Erde zulassen? Wenn wir diesen tödlichen Terror nicht bekämpfen, wissen wir alle, was die Zukunft bringen wird.”

Neben dem Extremismus bezeichnete er den schiitischen Iran auf dem sunnitisch dominierten Treffen als gemeinsamen Feind, den es ebenfalls mit allen Mitteln zu bekämpfen gelte. In diesem Zusammenhang lobte er nochmal den Waffendeal über mehr als 100 Milliarden Euro mit Saudi Arabien, der die sunnitische Vorherrschaft im Nahen Osten sichern soll.