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Tödliche Unwetter in Sri Lanka

180 Menschen kamen bei schweren Überschwemmungen ums Leben

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Bei schweren Unwettern in Sri Lanka sind nach Angaben des Katastrophenschutzamtes 180 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 100 weitere werden noch vermisst. Nach heftigen Regenfällen traten Flüsse über die Ufer, es kam zu Erdrutschen. Besonders betroffen ist der Raum Ratnapura im Südosten des Inselstaates vor der Küste Indiens.

“Hier standen Bäume, es war ein schöner Berg mit dichtem Gestrüpp. Wir hätten nie gedacht, dass solch eine Katastrophe hier geschehen würde. Die beiden Häuser, die hier standen, sind unter dem Schlamm begraben.”

“Wir sind an Regen und Überschwemmungen gewohnt, doch was in diesem Jahr passiert, ist ungewöhnlich. Solche Überschwemmungen gab es in diesem Ort seit 70 Jahren nicht mehr.”

Die Behörden haben Notfallmaßnahmen in die Wege geleitet, um von den Unwettern betroffene Menschen mit Nahrung, Medikamenten und Kleidung zu versorgen und das Ausbrechen von Seuchen zu verhindern. Staatspräsident Maithripala Sirisena machte sich im Katastrophengebiet ein Bild von der Lage. Sirisena sagte, mehrere Länder hätten ihre Hilfe angeboten. Indien habe zwei Schiffsladungen mit Hilfsgütern geschickt.