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Wieder Ärger um "Okja", das Riesenschwein


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Wieder Ärger um "Okja", das Riesenschwein

Und wieder gibt es Ärger um “Okja”, das Riesenschwein. Die Netflix-Produktion war bereits auf dem Filmfestival in Cannes ausgebuht worden aus Protest gegen die Entscheidung des US-Streamingdienstes, den Film ausschließlich auf seiner Plattform und nicht in den europäischen Kinos zu veröffentlichen.

Nun regt sich Ärger in Südkorea, die drei größten Kinoketten des Landes boykottieren die Premiere von “Okja”, weil sie sich durch die gleichzeitige Online-Vermarktung benachteiligt fühlen.

Derweil feierte der von Brad Pitt produzierte Film in New York Premiere. Regisseur Bong Joon-ho sagte zu der Kontroverse, er sei nur Schöpfer, um den Rest kümmerten sich andere. Er hoffe auf eine Regulierung oder eine andere Lösung, damit digitales Streaming und Kino friedlich nebeneinander existieren könnten.

Tilda Swinton, die mal wieder in die Rolle der eiskalten Intrigantin schlüpft, ist begeistert von dem Film. “Es ist eine Liebesgeschichte. Es geht darum, dass wir, auch wenn wir erwachsen werden, an die Liebe glauben können. Und es geht natürlich um die Lebensmittelindustrie und Erwachsene, die sich selbst zum Narren machen.”

“Okja” handelt von einem Mädchen, das mit seinem Riesenschwein inmitten der Natur aufgewachsen ist. Doch ein Fleischkonzern hat es auf das pfundige Vieh abgesehen. Mija riskiert alles, um das geliebte Tier zu retten.


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