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Irak: Lebensmittelvergiftung in Flüchtlingslager


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Irak: Lebensmittelvergiftung in Flüchtlingslager

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In einem Flüchtlingslager bei Mossul sind mindestens zwei Menschen an einer Lebensmittelvergiftung gestorben, Hunderte sind krank. Das teilte eine Sprecherin des irakischen Gesundheitsministeriums mit. Mehr als 750 Menschen zeigten an diesem Dienstag Vergiftungserscheinungen, nachdem sie am Abend zuvor unbrauchbare Lebensmittel konsumiert hätten.

Die Lebensmittel wurden von einer NGO geliefert. Sie waren für das abendliche Fastenbrechen gedacht, derzeit begehen die Muslime den Ramadan. Die Sprecherin wollte nicht darüber spekulieren, ob das Essen womöglich vorsätzlich vergiftet wurde.

Betroffen sind Flüchtlinge in einem Lager in al-Khazer, sie sind vor den Kämpfen aus Mossul geflohen. Tausende Menschen sind bereits hier, und täglich kommen weitere, während die Gefechte andauern.

Noch ist der IS in Mossul nicht vollständig besiegt, die Islamisten halten noch kleine Gebiete in der Altstadt sowie westlich und südlich von Mossul. Viele im Camp fürchten Angriffe des IS, aber auch Schläge der Anti-IS-Koalition.