Müllkrise in Griechenland spitzt sich zu

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Von Euronews
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Ein Spitzentreffen zwischen Alexis Tsipras und der Gewerkschaft der Müllarbeiter blieb ohne greifbares Ergebnis.

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Der seit vergangener Woche andauernde Streik der Müllabfuhr beginnt Griechenland über den Kopf zu wachsen. Im Hafen von Piräus, im Zentrum von Athen und in anderen Städten türmen sich die Müllberge bei Temperaturen zwischen 30 und 40 Grad.

Am Dienstag waren Gespräche zur Beilegung der Krise auf höchster Ebene gescheitert: Ministerpräsident Alexis Tsipras konnte sich mit der Gewerkschaft der Müllarbeiter nicht auf einen Kompromiss einigen. Die Müllabfuhr fordert unter anderem die Umwandlung von befristeten Arbeitsverträgen in Festanstellungen. Zur Durchsetzung ihrer Forderungen war am Donnerstag eine weitere Demonstration in Athen geplant. Anschließend sollte über die Fortsetzung des Ausstandes entschieden werden.

Meteorologen prophezeien ab Freitag Temperaturen von über 40 Grad in Griechenland. Experten befürchten deshalb die Ausbreitung von Krankheiten durch verrottenden Müll.

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