Eilmeldung

Vor allem im Norden und Süden Kaliforniens lodern weiterhin Wald- und Buschbrände. In Alpine, einer 15.000-Einwohner-Stadt 80 Kilometer nordöstlich von San Diego, mussten 15 Familien ihre Häuser verlassen. Anderenorts entspannte sich die Lage: kühlere und feuchte Luft vom Meer sei den Einsatzteams in einigen Regionen zur Hilfe gekommen, berichtete die “Los Angeles Times”. Ein seit dem Wochenende tobendes Feuer nahe Santa Barbara war nach Angaben der Behörden bereits fast zur Hälfte unter Kontrolle.

Auch im nordkalifornischen Bezirk Butte County, wo zeitweise Tausende Menschen vor den Flammen auf der Flucht waren, durften die meisten Anwohner nach einem Großeinsatz von fast 1700 Feuerwehrleuten wieder in ihre Häuser zurückkehren. Mehrere Dutzend Gebäude waren allerdings durch das Feuer zerstört worden.

Ein 22-jähriger Mann, der vorige Woche bei Löscharbeiten nahe San Diego durch eine Säge schwer verletzt worden war, erlag am Dienstag seinen Verletzungen, wie die “Los Angeles Times” weiter berichtete.

Die Fernstraße Interstate 80 zwischen Kalifornien und Nevada musste wegen Buschbränden nahe Reno zeitweise komplett gesperrt werden.

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