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Kosten, Korruption und strahlende Spiele - drei Jahre bis Olympia in Tokio


Japan

Kosten, Korruption und strahlende Spiele - drei Jahre bis Olympia in Tokio

Drei Jahre sind es noch, aber Tokio feiert schon jetzt die Etappen zu ihren olympischen Spielen 2020. Es sollten die perfekten Spiele werden, nach den neuen Idealen des internationalen olympischen Komitees schlank und relativ billig, dabei umweltfreundlich und sauber. Jetzt machen Pannen, Korruption und Kosten den Japanern zu schaffen.


Die Kosten haben sich verdoppelt, und die neue Tokioter Bürgermeisterin wehrt sich gegen die Bauindustrie und deren weisse Elefanten, teure Sportstätten, die nach den Spielen ungenutzt vergammeln. Internationale Empörung löste die Entscheidung aus, einige Ballspiele in das 300 Kilometer entfernte, verstrahlte Fukushima zu vergeben. Das der Architekt des neuen Nationalstadions die olympische Flamme vergessen hat – Schwamm drüber angesichts der Bauspekulationen um Filetgrundstücke im Herzen Tokios oder die Schmiergeldaffäre um die Vergabe der Spiele.