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Tempelberg-Krise: Muslimische Gläubige feiern Abbau der Metalldetektoren

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Tempelberg-Krise: Muslimische Gläubige feiern Abbau der Metalldetektoren

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Unter dem Beifall hunderter muslimischer Gläubiger wurden am Mittwochabend die letzten Reste der umstrittenen Sicherheitsinstallationen am Jerusalemer Tempelberg abtransportiert.

Wie bereits in den vergangenen Tagen versammelten sich die Menschen in den Straßen der Altstadt, diesmal um zu feiern. Israel hatte nach einem blutigen Anschlag am 14. Juli neue Sicherheitskontrollen mit Metalldetektoren für muslimische Gläubige am Tempelberg verfügt.

Die Palästinenser protestieren dagegen, weil sie dies als Versuch Israels werten, mehr Kontrolle über die Juden wie Muslimen heilige Stätte zu bekommen. Als Reaktion auf die Unruhen, bei denen vier Palästinenser getötet und mehrere Hundert verletzt wurden, hatte Israel eingelenkt und die Metalldetektoren wieder abgebaut.

An eine Rückkehr zur Normalität ist jedoch noch nicht zu denken. Im Westjordanland rief die radikal-islamische Palästinenserorganisation Hamas für Freitag erneut zu einem “Tag des Zorns” mit Protesten auf.