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Hubschrauberabsturz: Saudi-arabischer Prinz stirbt an der Grenze zum Jemen

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Hubschrauberabsturz: Saudi-arabischer Prinz stirbt an der Grenze zum Jemen

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Ein saudi-arabischer Prinz ist bei einem Hubschrauberabsturz im Süden Saudi-Arabiens ums Leben gekommen. Das berichten Staatsmedien. Demnach sollen außer dem Prinzen Mansour bin Muqrin auch weitere Beamte Saudi-Arabiens an Bord gewesen sein. Der Vorfall ereignete sich in der Provinz Assir, unweit der jemenitischen Grenze. Über die Absturzursachen ist nichts bekannt.

Im Jemen tobt seit 2014 einer Bürgerkrieg zwischen schiitischen Huthi-Rebellen und der jemenitischen Regierung von Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi. Die Aufständischen haben große Teile des Landes unter ihre Kontrolle gebracht, so auch die Hauptstadt Sanaa. Die Regierung ist nach Aden, im Süden des Landes, ausgewichen.

Saudi-Arabien unterstützt als Teil einer Koalition die jemenitische Regierung mit Luftangriffen gegen die Huthi-Rebellen, denen sie Unterstützung aus dem Iran vorwirft.

Erst am Samstag hatten saudi-arabische Behörden gemeldet, dass sie ein ballistische Rakete abgefangen und zerstört hätten. Sie sei aus dem Jemen abgefeuert worden.
Die jemenitischen Huthi-Rebellen behaupteten, die Rakete aus etwa 750 Kilometer Entfernung abgefeuert zu haben. Ziel sei offenbar der Flughafen von Riad gewesen. Sollten die Berichte bestätigt werden, handelt es sich dabei um den ersten feindlichen Raketenangriff auf die saudi-arabische Hauptstadt.

Ob es einen Zusammenhang zwischen der saudi-arabischen Intervention im Jemen und dem Hubschrauberabsturz gibt, ist nicht klar.