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Immer noch keine Hilfslieferungen in Jemen eingetroffen

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Von Euronews
Immer noch keine Hilfslieferungen in Jemen eingetroffen

<p>Hilfsorganisationen hoffen, dass ab heute wieder Hilfslieferungen nach Jemen möglich sind.</p> <p>In Jemen kämpft ein saudiarabisch geführtes Militärbündnis gegen Aufständische. Vorgestern kündigte das Bündnis an, der Hafen Hudaida sowie der Flughafen der Hauptstadt Sana würden für Lieferungen wieder geöffnet.</p> <p>Helfern zufolge hat sich bisher dort aber nichts getan. Es seien noch keine Schiffe in Hudaida angekommen, sagt ebenso ein Hafenmanager, und auch angemeldet habe sich noch kein Schiff.</p> <p>Zu der Sperrung aller Zugänge nach Jemen kam es, nachdem die Aufständischen den Flughafen der saudischen Hauptstadt Riad mit einer Rakete beschossen hatten.</p> <p>Ohne Hilfslieferungen würden den Menschen in Jemen aber noch schlimmerer Hunger und Krankheit drohen, warnen Helfer.</p> <p>Mehrere <span class="caps">UNO</span>-Einrichtungen wiesen letzte Woche darauf hin, <a href="https://www.unicef.org/media/media_101496.html">dass über zwanzig Millionen Menschen dringend Hilfslieferungen bräuchten. Mehr als die Hälfte von ihnen, elf Millionen, seien Kinder</a>.</p> <p>Nach dem weltgrößten Ausbruch von Cholera breite sich nun auch die Diphtherie aus, die vor allem Kinder treffe.</p>