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Immer noch keine Hilfslieferungen in Jemen eingetroffen

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Immer noch keine Hilfslieferungen in Jemen eingetroffen

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Hilfsorganisationen hoffen, dass ab heute wieder Hilfslieferungen nach Jemen möglich sind.

In Jemen kämpft ein saudiarabisch geführtes Militärbündnis gegen Aufständische. Vorgestern kündigte das Bündnis an, der Hafen Hudaida sowie der Flughafen der Hauptstadt Sana würden für Lieferungen wieder geöffnet.

Helfern zufolge hat sich bisher dort aber nichts getan. Es seien noch keine Schiffe in Hudaida angekommen, sagt ebenso ein Hafenmanager, und auch angemeldet habe sich noch kein Schiff.

Zu der Sperrung aller Zugänge nach Jemen kam es, nachdem die Aufständischen den Flughafen der saudischen Hauptstadt Riad mit einer Rakete beschossen hatten.

Ohne Hilfslieferungen würden den Menschen in Jemen aber noch schlimmerer Hunger und Krankheit drohen, warnen Helfer.

Mehrere UNO-Einrichtungen wiesen letzte Woche darauf hin, dass über zwanzig Millionen Menschen dringend Hilfslieferungen bräuchten. Mehr als die Hälfte von ihnen, elf Millionen, seien Kinder.

Nach dem weltgrößten Ausbruch von Cholera breite sich nun auch die Diphtherie aus, die vor allem Kinder treffe.