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PyeongChang 2018: Reisen, wo andere Höchstleistungen erbringen

Vor den Olympischen Winterspielen reist Claudio Rosmino nach Südkorea und entdeckt die Schönheiten des Landes.

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PyeongChang 2018: Reisen, wo andere Höchstleistungen erbringen

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Wenn eine Marktverkäuferin Sie mit folgenden Worten begrüßt “willkommen in Gangneung. Besuchen Sie unseren Markt und testen Sie unsere Spezialität: gebratenes Hühnchen,” dann sollten Sie sich das auf keinen Fall entgehen lassen. Also auf nach Gangneung, in von zwei Städten, die die Olympischen Winterspiele im nächsten Februar austragen. An der Küste gelegen ist sie für Sportfans eine interessante Alternative zu den anderen, in den Bergen gelegenen Austragungsorten.

Kultur
Dank einem neuen Hochgeschwindigkeitszug ist Gangneung weniger als anderthalb Stunden von Seoul und zehn Minuten von Pyeongchang entfernt und eine beliebte Adresse für viele Südkoreaner. Es konnte sein historisches Erbe bewahren, wie zum Beispiel die Ojukheon-Anlage. Hier wurde der berühmte Philosoph Yi I geboren, ein Gründervater des südkoreanischen Neokonfuzianismus.

Han Huisuk ist Touristenführerin. Sie erklärt, “das Haus ist das älteste Holzhaus in Südkorea. Es ist 600 Jahre alt.”

Hier wächst auch eine ganz besondere Bambus-Art, die ihre Farbe mehrmals ändert. “Normalerweise kennen wir grünen Bambus, aber der Moso Bambus ist auch schwarz. Er hat eine Lebensdauer von 60 Jahren. Am Anfang ist er grün, nach drei Jahren gelb, dann braun und am Ende schwarz. Kurz vor dem Eingehen wird er weiß,” sagt Huisuk.

Besucher machen an der Stätte gewöhnlich eine Pause, um als Zeichen von Ehre und Respekt Räucherstäbchen zu verbrennen und zu meditieren. Der Tempel wird MoonSeongSa genannt. Er erinnert an den Pilosophen Yi I und wurde 1975 erbaut. Menschen kommen her und bitten in ihren Gebeten, so weise wie er zu werden.”

Küche
Alle Disziplinen wie Eishockey, Schlittschuhlauf und Curling finden in Gangneung statt. Ein Trip dorthin wäre nicht vollständig, würden Sie nicht den Fisch- und Lebensmittelmarkt besuchen. Dort können Sie die Farben und Gerüche der beliebtesten südkoreanischen Spezialitäten in sich aufsaugen. Ein unbedingtes Muss: gebratenes Hühnchen und südkoreanische Pfannkuchen.

Nun wollen wir ein traditionelles Menu testen. Koreanische Gerichte bestehen hauptsächlich aus Reis, Gemüse und Meeresfrüchten.

Jeo Bonh-Ja ist Restaurantmanagerin. Sie empfiehlt “Krebs aus dem Ostmeer. Ein sehr gutes Essen, reich an Chitosan, es ist besonders gut für Studenten. Es gibt Tintenfisch, auch sehr gesund. Außerdem haben wir noch Meeresschnecken mit einem sehr feinen, subtilen Geschmack. Hinzu kommt Kawando Kalmar, denn diese Gegend hier ist berühmt für Tintenfische. Alles ist frisch.”

Südkoreanisches Essen zeichnet sich durch zahlreiche Beilagen aus. Viele sind eingelegt, gepökelt und scharf.

Festivals
Während der Olympischen Winterspiele gibt es zahlreiche Festivals – ein Schmelztiegel asiatischer Sitten und Kulturen.
Choi Moon-Soon ist Gouverneur. Er sagt, “eins der Mottos der Olympischen Spiele heißt “Neue Horizonte”. Asien öffnet sich. Deshalb haben wir auch Länder eingeladen, die keine Tradition der Wintersportarten haben, aber sie werden unsere kulturellen Partner sein. Auf der einen Seite steht das Sportereignis, auf der anderen eine Vielzahl kultureller Events. Es ist das erste Mal, dass beides gleichzeitig organisiert wird. Es gibt viel zu sehen und zu unternehmen.”

Die Vision von PyeongChang 2018: In die Geschichte als Winterspiele einzugehen, die der Olympischen Bewegung ein neues Potential verleihen.