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"Toys R Us" verkauft oder schließt alle Läden in den USA

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"Toys R Us" verkauft oder schließt alle Läden in den USA

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Der Spielwarenhändler „Toys R Us“ verabschiedet sich aus den USA.

Die Firma teilte mit, sie verkaufe oder schließe dort alle 735 Märkte. Davon sind rund dreißigtausend Arbeitsplätze betroffen.

„Toys R Us“ ist in Milliardenhöhe verschuldet und bemüht sich schon länger erfolglos um einen Käufer. Finanzinvestoren hatten bei ihrer Übernahme 2005 dem Unternehmen einen großen Schuldenberg aufgebürdet.

Im September beantragte „Toys R Us“ in den USA schon Gläubigerschutz, eine Art der Insolvenz, und kündigte Filialschließungen an. Das anschließende Weihnachtsgeschäft verlief enttäuschend.

In den nächsten Wochen werden auch die Geschäfte in Großbritannien geschlossen. Dort geht es um rund einhundert Läden und dreitausend Arbeitsplätze.

Die Firma sucht laut ihrer Mitteilung auch Käufer für die Geschäfte in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

„Toys R Us“ machte vor allem der Internethandel zu schaffen, den es weitgehend verschlafen hatte; daneben in den USA auch die Konkurrenz durch Händler wie Target und Walmart.