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Migranten erreichen US-Grenze

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Migranten erreichen US-Grenze

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Nach einer vierwöchigen Reise ist eine Karawane von Migranten in Tijuana angekommen - einer mexikanischen Kleinstadt an der Grenze zu den USA.Ihr Ziel ist die Einreise in das Nachbarland. Aufgebrochen war sie vom mexikanischen Tapachula an der Grenze zu Guatemala vor rund einem Monat. Im Laufe der Zeit wuchs der Zug auf bis zu 1.500 Menschen aus Nicaragua, Guatemala, El Salvador und vor allem aus Honduras an. In Tijuana haben unterstützende Organisationen rund 2.000 Unterkünfte bereitgestellt. Auch Anwälte sind vor Ort um den Migranten zu helfen und sie mit den Gefahren der Grenzüberquerung in die USA bekannt zu machen.

“Der härteste Schritt erwartet mich heute und ich bin mir nicht sicher, ob ich ihn wagen soll. Ehrlich gesagt habe ich nach all dem was passiert ist Angst und ich weiß nicht was passieren wird,“ so die Honduranerin Maria Galvez.

Die Karawane von Migranten hat zu harschen Reaktionen in Washington geführt. US-Präsident Donald Trump hat gedroht die Entwicklungshilfe für Honduras einzustellen und kündigte die Stationierung von Nationalgardisten an der Grenze an, bis die von ihm versprochene Mauer fertiggestellt ist.