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US-StartUp wirft Facebook Massenüberwachung durch Apps vor

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US-StartUp wirft Facebook Massenüberwachung durch Apps vor

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Zwar hat sich Facebook-Chef Mark Zuckerberg vor dem EU-Parlament entschuldigt und Besserung gelobt, doch der Skandal um den Missbrauch von Nutzerdaten verfolgt ihn weiter.

In Kalifornien geht eine Klage gegen den Konzern durch mehrere Instanzen. Das einstige Start-Up Six4Three wirft Facebook Massenüberwachung mit Hilfe von Apps vor. So habe Facebook routinemäßig seine Nutzer und deren Freunde ausgespäht und Daten von Mobiltelefonen ohne vorherige Zustimmung gesammelt, darunter auch von Menschen, die kein Benutzerkonto auf der Plattform haben. Zu den gesammelten Daten gehörten Standort, Inhalte von Textnachrichten und Photos. Facebook habe dazu verschiedene Methoden, angepasst für die jeweiligen Betriebssysteme der Mobiltelefone, angewandt. Das berichtet der Guardian.

Six4Three behauptet, dass Facebook versucht habe, Entwickler und Investoren auf das soziale Netzwerk zu locken, indem es sie über die für Nutzer mögliche Datenkontrolle und Privatsphäreinstellungen in die Irre führte.

Das inzwischen nicht mehr existierende Start-Up hatte eine App mit dem Namen Pikinis für Facebook entwickelt, die es den Nutzern ermöglichen sollte, schnell Bikini-und Badehosen-Fotos ihrer Facebookfreunde zu finden.