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Kurz in Israel: Besuch im Zeichen der Annäherung

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Kurz in Israel: Besuch im Zeichen der Annäherung

Kurz in Israel: Besuch im Zeichen der Annäherung
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REUTERS/Ammar Awad
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Ein Besuch im Zeichen der Annäherung: Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz ist in Israel zu Gast, unter anderem auch, um die belasteten Beziehungen zwischen beiden Ländern zu normalisieren. Israel boykottiert Minister des rechtspopulistischen Koalitions-Partrers FPÖ, der seit vergangenen Dezember mit der ÖVP regiert. Letztere haben mit antisemitischen Äußerungen schon öfter für Empörung gesorgt.

Um versöhnliche Worte war Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu nach dem Treffen am Dienstag mit Kurz in Jerusalem bemüht. Dieser sei ein "wahrer Freund Israels und des jüdischen Volkes", so Netanjahu. Das habe Kurz mit seinem Besuch an der Klagemauer am Vortag bewiesen. Er hoffe, dass weitere europäische Spitzenpolitiker diesem "wichtigen Beispiel" folgen werden.

Netanjahu lobte außerdem, dass Kurz sich 80 Jahre nach dem sogenannten "Anschluss" zu Österreichs historischer Verantwortung bekannt habee. Kurz seinerseits betonte, dass Österreich entschlossenen im Kampf gegen Antisemitismus in Europa vorgehen werde.

Kurz: "Ich kann Ihnen versichern, das Österreich alle Formen des Antisemitismus entschieden bekämpfen wird. Sowohl den bereits existierenden, als auch neuen, importierten Antisemitismus."

Kurz war am Samstagabend zu einem dreitägigen Besuch in Israel eingetroffen. Am Sonntag hatte Kurz auch die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem besucht und mit österreichischen Holocaust-Überlebenden gesprochen.