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Schmückstücke von Marie-Antoinette kommen unter den Hammer

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Schmückstücke von Marie-Antoinette kommen unter den Hammer

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Ein Anhänger und Diamantohrringe, ein Collier aus mehr als 300 echten Perlen: das sind einige der letzten Juwelen der Königin Marie-Antoinette, die im kommenden November in Genf versteigert werden sollen.

Exzentrisch und bekannt für ihre Extravaganz versuchte die Frau Ludwigs XVI. kurz vor ihrem Tod auf dem Schafott ihre geliebten Schmuckstücke zu schützen.

Im März 1791, als die königliche Familie versuchte, aus Frankreich zu entkommen, wurde der Schmuck von Marie-Antoinette heimlich nach Brüssel geschickt. Dort lebte ein Mann ihres Vertrauens. Ihm ist es zu verdanken, dass die Kostbarkeiten dem Kaiser von Österreich - und Neffen Marie Antoinettes - erreichten.

Seit 225 Jahren im Besitz der Familie Bourbon-Parma, steht dieser königliche Schatz nun zum Verkauf. Der Schmuck von Marie-Antoinette wird auf einen Wert von fast 1 Million Euro geschätzt.

Aber auch andere Juwelen der Königsfamilie werden am 12. November versteigert, darunter ein beeindruckendes Set bestehend aus 95 Diamanten, die Louise, der Enkelin von Karl X., dem letzten König von Frankreich, gehörten. Verkauft werden soll auch eine Diamanttiara, die Kaiser Franz Joseph seiner Großnichte, Erzherzogin Maria Anna von Österreich-Teschen, zur Hochzeit 1903 schenkte.

Vor dem Verkauf werden die Schmückstücke der Kollektion am 27. Juni in Mailand präsentiert, danach werden sie um die Welt touren, geplante Stationen sind Hongkong, London und New York.