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"Hexenjagd": Trump wettert auf Truth Social gegen US-Justiz

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Von Euronews  mit AP
Donald Trump auf dem Weg zu den Justizbehörden in New York
Donald Trump auf dem Weg zu den Justizbehörden in New York   -   Copyright  Julia Nikhinson/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved.   -  

Nach der Razzia auf seinem Anwesen in Mar-a-Lago in Florida und den darauf folgenden juristischen Auseinandersetzungen wettert Donald Trump in seinem eigenen sozialen Netzwerk. Der Ex-US-Präsident schreibt von einer "Hexenjagd" gegen ihn und von einem "totalen PR-Täuschungsmanöver" der Strafverfolgungsbehörden 

Das US-Justizministerium ging davon aus, dass bei der Durchsuchung von Donald Trumps Villa "Beweise für Obstruktion"  -  also der Blockierung oder Behinderung der Behörden - gefunden werden könnten, wie aus einer am Freitag veröffentlichten, stark geschwärzten Erklärung hervorgeht.

Eine Bundesrichterin in Florida forderte das Justizministerium am Samstag auf, ihr genauere Informationen über die geheimen Unterlagen zukommen zu lassen, die auf dem Anwesen des ehemaligen Präsidenten in Florida gefunden wurden. US-Bezirksrichterin Aileen Cannon erklärte, es sei ihre "vorläufige Absicht", einen Sonderbeauftragten für den Fall zu ernennen. Die nächste Anhörung ist für den 1. September geplant.

Trumps Anwälte hatten gefordert, ein Sonderbeauftragter solle prüfen, ob der Besitz der geheimen Dokumente möglicherweise durch ein Exekutivprivileg geschützt ist.

Donald Trump hatte seine eigene Plattform Truth Social aufgebaut, weil er wegen der Verbreitung von Fake News auf Twitter und anderen sozialen Medien blockiert ist.

Die Washington Post berichtet unterdessen, dass bei Truth Social jede Menge Geld verloren gegangen ist - und dass sich Anwälte fragen, wo die Finanzmittel der Business-Partner geblieben sind. Das Unternehmen habe noch nicht einmal die Mittel, sich die Rechte am eigenen Namen zu sichern. 

Und wenn die Popularität von Donald Trump abnehme, sehe es für Truth Social noch düsterer aus, schreibt Tech-Reporter Drew Harwell von der Washington Post.

Auch für Truth Social tätige Anbieter sind offenbar seit Monaten nicht bezahlt worden.

Wie Fox Business meldet, schuldet Truth Social sogar dem Webhoster der Seite 1,6 Millionen Dollar.