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Menschen in Bratislava sind entsetzt nach Todesschüssen vor LGBTQI-Bar

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Von Zoltan Siposhegyi
Am Tatort vor einer LGBTQI-Bar im Herzen von Bratislawa, legten zahlreiche Menschen Blumen nieder
Am Tatort vor einer LGBTQI-Bar im Herzen von Bratislawa, legten zahlreiche Menschen Blumen nieder   -   Copyright  Pavol Zachar/AP

Einen Tag nach den tödlichen Schüssen vor einer Schwulenbar haben führende Politiker:innen des Landes die Tat verurteilt. Dumme und verantwortungslose Äußerungen von Politikern schürten Hass, den unschuldige Menschen mit dem Leben bezahlten, schrieb die slowakische Präsidentin Zuzana Caputova auf Facebook.

Der Tatort verwandelte sich im Laufe des Donnerstags in ein Blumenmeer. Auch führende Politiker:innen legten Blumen nieder und entzündeten Kerzen. Am Mittwoch Abend hatte ein Angreifer vor dem Lokal, das als Treffpunkt der LGBTQI-Szene gilt, zwei 30-Jährige erschossen und eine Bar-Angestellte schwer verletzt.

Die Polizei gab am Donnerstag Morgen bekannt, dass der 19-jährige Tatverdächtige tot sei. Er habe nach der Tat stundenlang Hassbotschaften gegen sexuelle Minderheiten in sozialen Netzwerken gepostet, bevor er sich vermutlich selbst tötete.

"Einen halben Tag nach der Schießerei sind die Spuren vor der Teplaren-Bar noch immer sichtbar. Auf dem Bürgersteig ist die Kennzeichnung der Polizei gut sichtbar, und in den Rissen der Pflastersteine klebt geronnenes Blut. Ständig kommen Trauernde hierher, fast im Minutentakt, mit Kerzen und Blumen", sagt Euronews-Korrespondent Zoltan Siposhegyi.