Trotz 4:2 gegen Costa Rica: Deutschland fliegt bei der WM raus

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Von Euronews  mit dpa
Kai Havertz (links) und Mario Goetze nach dem Spiel gegen Costa Rica, 1. Dezember 2022
Kai Havertz (links) und Mario Goetze nach dem Spiel gegen Costa Rica, 1. Dezember 2022   -   Copyright  Martin Meissner/Copyright 2022 The AP. All rights reserved

Das deutsche Team scheidet auch 2022 bei der WM-Vorrunde aus. Trotz des Siegs gegen Costa Rica mit 4:2 reichte es nicht für ein Weiterkommen, weil Japan Spanien besiegt hat.

Wie schon vor vier Jahren beim Turnier in Russland hat die DFB-Auswahl das Achtelfinale verpasst. Dem Team genügte am Donnerstagabend in Al-Chaur ein 4:2 gegen Costa Rica nicht, um doch noch die K.o.-Runde zu erreichen. Im Parallelspiel gewann Japan 2:1 gegen Spanien und sicherte sich in der Gruppe E Platz eins vor den Iberern, die trotz Niederlage weiter im Turnier sind.

DFB-Sieg nutzte nichts

Deutschland wurde Dritter vor Costa Rica und blieb genau wie 2018 in der Gruppenphase hängen. Serge Gnabry hatte das deutsche Team bereits in der 10. Minute in Führung gebracht. Yeltsin Tejeda traf in der 58. Minute und Juan Vargas in der 70. Kai Havertz mit einem Doppelpack in der 73. und in der 84. Minute sowie Niclas Füllkrug in der 89. Minute sorgten noch für einen deutschen Sieg, der aber letztlich nichts nützte.

Kroatien um Topstar Luka Modric zitterte sich am Donnerstag dank eines 0:0 gegen Belgien als Gruppenzweiter eine Runde weiter. Die als Mitfavorit der WM gehandelten Belgier schieden dagegen durch die Nullnummer bereits in der Vorrunde aus. 

Sieg in Gruppe F für Marokko

Den Gruppensieg sicherte sich Marokko durch ein 2:1 (2:1) gegen Kanada. Die Kanadier hatten schon vorher keine Chance mehr auf ein Weiterkommen. Marokko wäre damit ein möglicher Gegner des deutschen Teams im Achtelfinale, sollte sich die DFB-Auswahl noch als Zweiter der Gruppe E dafür qualifizieren.

Für Marokko hatten Hakim Ziyech (4. Minute) und Youssef En-Nesyri (23.) mit ihren Treffern in Doha den Weg zum Sieg gegen Kanada geebnet. Ein Eigentor von Nayef Aguerd (40.) machte die Partie noch einmal spannend.

Im vermeintlichen Gruppen-Gipfel stemmten sich die Belgier erst nach der Pause so richtig gegen das drohende Aus, ließen aber selbst beste Chancen vor allem durch den eingewechselten Romelu Lukaku ungenutzt. 

Am Ende brachten die Kroaten das Remis mit viel Glück über die Zeit, das ihnen zum Einzug ins Achtelfinale genügte. 2018 war das Modric-Team erst im Endspiel von Frankreich gestoppt worden.