"Dancer" - Doku über den Tanzrebellen Sergei Polunin

"Dancer" - Doku über den Tanzrebellen Sergei Polunin
Von Euronews

<p>“Dancer” erzählt <a href="http://www.filmstarts.de/kritiken/247409.html">die Geschichte des ukrainischen Tanzgenies und Rebellen Sergej Polunin</a>, auch als der James Dean des Balletts bekannt. Von Kindesbeinen an auf Perfektion getrimmt, stieg er mit nur 19 Jahren zum ersten Solotänzer des Londoner Royal Ballet auf. Doch mit dem Weltruhm kamen Zweifel – und der plötzliche Entschluss, das Tanzen aufzugeben . </p> <p>Sergei Polunin: “Ich wollte mein Leben in eine andere Richtung entwickeln, das Ballett ein letztes Mal einfangen – und dann zur Filmindustrie wechseln. Ich dachte, dass dieser Dokumentarfilm lediglich an meine Tanzkarriere erinnern würde.”</p> <blockquote class="twitter-tweet" data-lang="fr"><p lang="en" dir="ltr">Sergei Polunin is ballet's ultimate bad boy, and the subject of our opening night film, th… <a href="https://t.co/uPMQZIJ6DP">https://t.co/uPMQZIJ6DP</a> <a href="https://t.co/TUfCm4mZSF">pic.twitter.com/TUfCm4mZSF</a></p>— Cork Film Festival (@CorkFilmFest) <a href="https://twitter.com/CorkFilmFest/status/789813126212517888">22 octobre 2016</a></blockquote> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> <p>Doch es wurde mehr daraus, das hochemotionale Porträt eines sensiblen Weltklassetänzers. Ausgangspunkt war das virale Tanzvideo zu dem Hozier-Song “Take me to Church” von David LaChapelle. Es eröffnete Polunin neue Perspektiven.</p> <iframe width="200" height="113" src="https://www.youtube.com/embed/c-tW0CkvdDI" frameborder="0" allowfullscreen></iframe> <p>Sergei Polunin: “‘Take me to church’ sollte mein letzter Tanz werden, danach wollte ich aufhören, mich in Hollywood niederlassen und Schauspielunterricht nehmen. Aber als der Dreh begann, wurde ich von meinen Gefühlen überschwemmt. Ich heulte 9 Stunden lang. Es war ein sehr langer und emotional anstrengender Dreh. Am Ende war ich total erschöpft und fand schließlich die Zeit, darüber nachzudenken, was ich als Nächstes tun wollte, und ob ich dazu bereit war, mit dem Tanzen aufzuhören.”</p> <p>Der Film von Steven Cantor zeichnet anhand von privaten Videoaufnahmen und Interviews ein mitreißendes Porträt des Ausnahmetänzers, der mit 13 Jahren als Hoffnungsträger seiner Familie nach London geschickt wurde. Damals jung und voller Ehrgeiz, kämpfte Sergei später jahrelang mit Erschöpfung und innerer Zerrissenheit. </p> <p>Sergei Polunin: “Als Künstler möchtest Du Kreatives erschaffen. Aber in vielen großen Ballettkompagnien steckt man in der Routine fest. Dabei ist es wichtig, zu experimentieren, die künstlerische Kraft ist ebenso wichtig, wie die Kompagnie, die Kostüme, das Bühnenbild, der Choreograf. Deswegen sitze ich hier, erhebe die Stimme und sage: ‘Tänzer, lasst euch nicht misshandeln, haltet stand!’”. </p> <p>“Dancer” war auf mehren Festivals zu sehen, <a href="https://zff.com/de/archiv/12665/">unter anderem in Zürich</a>, ein deutschsprachiges Premierendatum ist nicht bekannt.</p> <blockquote class="twitter-tweet" data-lang="fr"><p lang="en" dir="ltr">Dancer premier at <a href="https://twitter.com/BFI"><code>BFI</a> London FF with Gabrielle Tana, Steven Cantor, composer Ilan Eshkeri and UK distributor Dogwoof Oli Harbottle <a href="https://t.co/mcyLOIgTnf">pic.twitter.com/mcyLOIgTnf</a></p>&mdash; Sergei Polunin (</code>SergeiPolunin_) <a href="https://twitter.com/SergeiPolunin_/status/785465495361318912">10 octobre 2016</a></blockquote> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>