TV-Drama beleuchtet Giftmord an Kremlkritiker Litwinenko

David Tennant als Alexander Litwinenko
David Tennant als Alexander Litwinenko Copyright ITVX/Sundance Now via AP
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Von Euronews
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Die Bilder von Litwinenko gingen um die Welt. Er starb im November 2006 unter schlimmsten Qualen an den Folgen der Polonium-Verstrahlung. Nun rollt ein TV-Drama den Fall wieder auf.

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Mit dem Anschlag auf den russischen Kremlgegner Alexander Litwinenko, der 2006 in London mit dem Strahlgift Polonium 210 ermordet wurde, befasst sich das gleichnamige Fernsehdrama, in dem der britische Schauspieler David Tennant die Hauptrolle übernimmt.

Er erinnert sich ganz genau an die Bilder des russischen Ex-Agenten, die damals um die Welt gingen. Nur wenige Stunden bevor er das Bewusstsein verlor, erklärte Litwinenko in einem Interview mit der Times), dass er vom Kreml zum Schweigen gebracht worden sei.Er starb im November 2006 unter schlimmsten Qualen an den Folgen der Verstrahlung.

Eine Geschichte, die immer noch Wellen schlägt

Tennant sagt: "Wir waren hoch motiviert, alles richtig zu machen. Es war eine dieser Rollen, bei der man das Gewicht der Verantwortung spürt, weil es die jüngste Geschichte ist. Wir erzählen hier keine Geschichte, die Jahrzehnte zurückliegt, sondern die immer noch Wellen schlägt.

Wir alle sind mit großem Respekt vor dem Material an die Sache herangegangen, vielleicht einem noch gößeren, als man hätte erwarten können."

Spur der Erimttler führte nach Moskau

Die britischen Behörden kamen im Zuge jahrelanger Ermittlungen zu dem Schluss, dass Russland für den Tod Litwinenkos verantwortlich war. Eine Schlussfolgerung, die vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte bestätigt wurde.

Der Mord an Litwinenko löste damals im Westen eine Schockwelle aus und signalisierte die ungeheuerliche Bereitschaft der russischen Sicherheitsdienste, über die Grenzen des Landes hinaus Feinde des Kremls ausschalten zu wollen. Das Drama "Litvinenko" startet Ende Dezember im englischsprachigen Pay-TV.

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