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Facebooks nächster Kauf

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Das Gerücht über ein Interesse von Facebook an dem norwegischen Internetbrowser Opera trieb den Kurs der Aktie am Dienstag um 19 Prozent nach oben. Mit dem Kauf von Opera hätte Facebook besseren Zugang zu mobilen Internet-Nutzern.

Der norwegische Browser hat die fünftgrößte Nutzerzahl, bei mobilen Kunden liegt er mit 168 Millionen Nutzern sogar knapp vor Googles Android. Noch besser für Facebook, das mit Werbung Gewinn macht, Opera besitzt drei Werbeagenturen. Mit Opera könnte Facebook Geld von der wachsenden Zahl mobiler Facebook-Nutzer machen.

Um die Opera-Aktionäre zu überzeugen, wird Facebook viel Geld in die Hand nehmen müssen: 1,35 Milliarden Dollar. Das ist das doppelte der Marktkapitalisierung vom Freitag, und mehr als das, was Facebook für Instagram bezahlt hat.

Ein anderes Problem: Opera arbeitet bislang mit Google zusammen. Auch Google will bis 2013 500 Millionen mobile Nutzer haben. Analysten sehen bereits von einem blutigen Kampf zwischen Facebook und Google um Opera vorher.