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News Plus: Luxusautos boomen auf Genfer Autosalon


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News Plus: Luxusautos boomen auf Genfer Autosalon

Im folgenden News Plus geht es um Autos. Wir blicken zum Genfer Autosalon und sprechen gleich mit einem Vertreter von Bentley.

Auf dem Genfer Autosalon sind die Autobauer in diesem Jahr in sehr unterschiedlicher Stimmung: Die allermeisten Hersteller malen die Zukunft der europäischen Märkte in düsteren Farben. Die Absatzflaute sei noch lange nicht vorbei.
Aber: den Herstellern von Luxusautos geht es so gut wie nie. Seien es Modelle von McLaren, Rolls Royce oder Ferrari, der Absatz steigt weltweit. Trotz der Krise gibt es offenbar genug Käufer, die zum Beispiel knapp 250.000 Euro für das neueste Modell von Rolls Royce ausgeben können. Sogar ein Lamborghini für drei Millionen Euro findet Käufer. Auch Bentley befindet sich im Aufwind: Der britische Autobauer verkaufte im vergangenen Jahr mehr als 8.500 Autos – und meldete ein Wachstum von 22 Prozent.

euronews:
“Wir sprechen jetzt mit einem, dessen Unternehmen es gut geht. Kevin Rose, Marketingchef von Bentley, danke, dass Sie sich Zeit für uns nehmen. Sie stellen in Genf Ihr neues Luxusmodell vor, den Flying Spur. Wer kauft solche Autos?”

Kevin Rose:
“Kunden aus aller Welt. Manche haben schon ein Bentley Cabrio im Haushalt und wollen jetzt auch eine Limousine. Sie wollen etwas exklusiveres als beispielsweise eine Mercedes S-Klasse. Unsere Kunden stammen aus allen Ländern und hatten vorher alle möglichen Autos. Die meisten haben schon sechs oder sieben Autos, unser Bentley passt dann bestens in ihre Flotte.”

euronews:
“Asien ist sicher sehr wichtig für Sie. Sehen wir denn in den kommenden Jahren Ihre Autos auch in Europa?”

Kevin Rose:
“Asien ist sicherlich der größte Markt für dieses Auto- und da ganz besonders China. Danach kommen der Nahe Osten und die USA. Wir konnten in China ein sehr gutes Wachstum verzeichnen, der Flying Spur ist in seiner Klasse in China die Nummer eins.”

euronews:
“Der Wagen ist vollgepackt mit elektronischen Spielereien – wollen das ihre Kunden?”

Kevin Rose:
“ Im Flying Spur haben wir ein völlig neues Infotainment – System eingebaut. Wichtig ist, dass viele Kunden oft hinten im Auto sitzen. Wir müssen also ein System einbauen, das auch hinten im Auto funktioniert. Die Kunden können alles vom Rücksitz aus mit einer Fernsteuerung bedienen. Alles von Filmen, über die Heizung bis zu der Art, wie sich der Wagen verhält. Man kann das alles auch mit einer App für das Smartphone bedienen. Wir haben da die Entwicklung weit voran getrieben.”

euronews: “Rolls Royce stellt in Genf seinen neuen Wraith vor und geht damit gegen den Bentley Continental GT ins Rennen. Ist Rolls Royce ein harter Konkurrent?”

Kevin Rose:
“Wir sind öfter in Konkurrenz mit Rolls Royce, aber wie ich vorhin schon sagte, haben unsere Kunden sechs oder sieben Autos, es ist gut möglich, dass sie einen Rolls Royce UND einen Bentley haben. Fans von Rolls mögen oft auch Bentleys und anders herum. Wir sind daher sozusagen befreundete Konkurrenten. Wir müssen sehen, wie sich der Verkauf entwickelt, aber ich denke, dass im Markt Platz für beide ist.”

euronews:
“Sie sprechen jetzt vom oberen Ende des Marktes. Können Sie sich auch einen billigeren Bentley vorstellen?”

Kevin Rose
“Naja, unsere Produktpalette geht vom V8 Continental bis zum Mulsanne, wir konkurrieren also auch mit Marken wie Maserati oder Aston Martin. Der Markt ist hart umkämpft, alle wollen das beste Auto für ihre Kunden herausbringen. Gesunde Konkurrenz ist gut, wir expandieren auch und wollen demnächst einen SUV heraus bringen. Die Konkurrenz macht weiter, und auch wir kämpfen.”

euronews:
“Da können sich die Fans von Luxusautos freuen. Herr Rose, vielen Dank für Ihre Zeit.”

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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