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Pleitemetropole Detroit: Motor City wird zur Geisterstadt

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Pleitemetropole Detroit: Motor City wird zur Geisterstadt

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Vor einem halben Jahrhundert symbolisierte keine Stadt in den USA den amerikanischen Lebensstil und Wohlstand so sehr wie Detroit. Die schicken Autos von Chrysler, General Motors und Ford sowie die Soulmusik von Tamla Motown wurden in aller Welt bewundert.

Doch die US-Autoindustrie befindet sich seit Jahrzehnten in der Krise und die Musikindustrie ist lange abgewandert. Im vergangenen Monat meldete Detroit Konkurs an. Die Website Detroiturbex.com dokumentiert den Niedergang der Stadt.

Das Highland Theatre war eines der ersten Kinos in Detroit. Es wurde 1915 erbaut. Ende der 60er Jahre zeigte es nur noch Pornofilme. In den 80ern wurde das Highland zu einer Striptease-Bar und hieß fortan Fancy Pants. Wann es endgültig geschlossen wurde, ist in Vergessenheit geraten.

Das East Town Theatre zeigte seit den 30er Jahren die beliebtesten Filme aus Hollywood. Seit Ende der 60er spielten dort Rockbands wie FleetwoodMac und The Who. Seit mehr als zehn Jahren steht das Gebäude leer. In den vergangenen Jahren brannte es dreimal im East Town.

Diese Zementfabrik belieferte Bauunternehmen während des Immobilienbooms in der Stadt. Der ist lange vorbei. 1950 lebten 1,8 Millionen Menschen in Detroit. Heute weniger als die Hälfte davon und viele Häuser stehen leer.

Mehr Fotos und Informationen über den Niedergang von Detroit finden sie hier:

detroiturbex.com